Die HTL Kuchl präsentiert: Innovationen aus Holz & Technik
AW00-ID3
Die Grundlage der Diplomarbeit war die derzeit bestehende Rundholzsortierung. Diese ist jedoch nicht mehr zeitgemäß und auch rechtlich nicht mehr konform mit den neuen Übernahmestandards. Hauptprobleme der bestehenden Anlage sind Materialverschleiß, Materialermüdung, die nicht rechtmäßige Vermessung nach der Kappung sowie die erhöhte Kapazität durch die neuen Bandsägen. Bei der neuen Anlage sollen diese Aspekte berücksichtigt werden. Sie muss Durchmesser von 15–90 cm verarbeiten können, da auch dünnere Bloche übernommen werden müssen, obwohl sie nicht eingeschnitten werden.
Die Anlage ist auf eine Kapazität von 200.000 FM pro Jahr auszulegen und muss diesen Durchsatz im Einschicht- bzw. erweiterten Einschichtbetrieb erreichen. Ein weiterer Schwachpunkt ist das Platzproblem sowie die hohe Rundholzaufgabe der neuen Bandsägenhalle. Diese Herausforderungen können durch Maschinen mit großer Stapelhöhe gelöst werden, wodurch mehr Rundholz auf gleichem Platz gelagert werden kann. Zusätzlich soll die bestehende Anlage während des Umbaus weiter betrieben werden. Durch die Umstellung von einer Zweistrang- auf eine Einstrangsortierung ergeben sich neue Möglichkeiten für Förderwege und Lagerplätze. Zudem wird ein Bypass-System integriert und ein Platzhalter für einen Computertomographen vorgesehen.